Rundschreiben

anlässlich des Einweihungsgottesdienstes für unsere frisch renovierteKirche in Leschkirch

Wir trauern um Willi Konnerth

 

Terzinen über Vergänglichkeit

Noch spür’ ich ihren Atem auf den Wangen:
Wie kann das sein, daß diese nahen Tage
Fort sind, für immer fort, und ganz vergangen?
Dies ist ein Ding, das keiner voll aussinnt,
Und viel zu grauenvoll, als daß man klage:
Daß alles gleitet und vorüberrinnt.
Und daß mein eignes Ich, durch nichts gehemmt,
Herüberglitt aus einem kleinen Kind
Mir wie ein Hund unheimlich stumm und fremd.
Dann: daß ich auch vor hundert Jahren war
Und meine Ahnen, die im Totenhemd,
Mit mir verwandt sind wie mein eignes Haar,
So eins mit mir als wie mein eignes Haar.

H. v. Hofmannsthal

Liebe Leschkircher,

ich wende mich heute (20. Juli 2015) in einer sehr bedrückenden Angelegenheit an Euch. Heute Früh ist unser stellvertretender Vorsitzender, Wilhelm Konnerth, verstorben. Es ist nur schwer zu fassen und in Worten auszudrücken. Es reißt eine kaum zu schließende Lücke in unsere Vorstandschaft. Willy war mitunter der Mitstreiter an vorderster Front. Ihm haben wir es zu verdanken, dass vor allem der Friedhof in Leschkirch wie ein Bilderbuch dasteht. Auch hat er uns in vielen Tagungen des HOG-Verbands vertreten. Mir fehlen die Worte, um die Verdienste unseres Freundes für unsere HOG auszudrücken.

Uns bleibt nur, in tiefer Dankbarkeit auf sein Wirken zurückzublicken. Er wird uns allen, vor allem auch mir persönlich, sehr fehlen.

Walter Theiss

Sakraler Raum im Wandel

Kleiner Einblick in die Restaurierungsarbeiten an der ev. Kirche in Leschkirch / Nocrich

Für die Fotos danken wir dem Centrul Cercetasesc Nocrich / Leschkirch „Hans Christian Habermann“

 

Transilvania-Card 2015

Freier Eintritt und zahlreiche Ermäßigungen bei Tourismus-Dienstleistern

Von: Vlad Popa

Freitag, 10. April 2015

Anlässlich der offiziellen Vorstellung der Transilvania-Card 2015 empfing Bischof Guib zahlreiche Gäste im Festsaal des Bischofspalais.
Foto: Stefan Bichler

Hermannstadt – Die „Transilvania Card 2015“, den ehemaligen „Kirchenburgenpass“, stellten am Mittwoch der Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien, Reinhart Guib und der Manager des Projektes „Entdecke die Seele Siebenbürgens“, Dr. Stefan Cosoroabă, im Rahmen einer Pressekonferenz vor und eröffneten gleichzeitig die neue Tourismussaison, die heuer vom 5. April  bis zum 31. Oktober dauert. An der Veranstaltung beteiligten sich ebenfalls die Ultramarathonläuferin Adriana Istrate sowie Mihai Preda, der Vorsitzende des Vereines „No Stress“, der Veranstalter der Bike&Like-Radtour.

In diesem Jahr erwarten die Kirchenburgen und viele andere siebenbürgische Angebote rund 400.000 Besucher aus dem In- und Ausland. Durch den Kauf der „Transilvania Card 2015“ bietet das Projekt „Entdecke die Seele Siebenbürgens“ diesen Touristen kostenlosen Eintritt zu 41 siebenbürgischen Kirchenburgen und mittelalterlichen Kirchengebäuden wie der Schwarzen Kirche in Kronstadt/Braşov, der Hermannstädter Stadtpfarrkirche, der Bergkirche in Schäßburg/Sighişoara, den Kirchenburgen in Tartlau/Prejmer, Deutsch-Weißkirch/Viscri, Birthälm/Biertan sowie zahlreiche Ermäßigungen bei mehr als sechzig Partnern des Programms. Dabei handelt es sich um mehr al 60 Dienstleister in den Bereichen Gastronomie und Tourismus, denen sich auch zahlreiche Museen angeschlossen haben. Mit rund 200 Kulturprogrammen wie „Musica Barcensis“, der „Kulturwoche Haferland“, der Radrundfahrt „Bike&Like“, die heuer in der Mediascher Gegend stattfinden wird, versuchen die Organisatoren, besonders den sanften Tourismus anzukurbeln.

„Es geht nicht darum, Massen von Besuchern während einer Europareise zwischendurch fünf Minuten lang ein paar Kirchenburgen zu zeigen“, so Dr. Stefan Cosoroabă. Vielmehr sollen die Besucher die Seele des Landes selber erkunden und dabei unvergessliche Erfahrungen machen.

Die Ultramarathonläuferin Adriana Istrate, welche den „Antarctica Ice Marathon“ im November 2014 bei -25 Grad Celsius gewonnen hat, unterstützt mit ihrem Image das Projekt und wirbt in der Marathon-Szene für die Veranstaltung eines Siebenbürgischen Marathons. Mihai Preda, der Vorsitzende des Vereines „No Stress“, gab bekannt, dass die zweite Auflage der Bike&Like-Radtour am 8. und 9. August in der Mediascher Gegend stattfinden wird. Weitere Informationen zur Radrundfahrt können bei der Internetadresse  www.nostresstriathlon.ro/evenimente erfahren werden.

Die Transilvania Card 2015 kann direkt im Hermannstädter Landeskonsistorium in der Sporergasse/General Magheru 1-3, bei den Evangelischen Kirchen in Hermannstadt, Kronstadt, Schäßburg, Birthälm, der Burganlage in Rosenau/Râşnov sowie den Buchhandlungen Schiller und Erasmus zum Preis von 50 Lei (rund 11 Euro) erworben werden. Die eingenommenen Mittel werden dabei den lokalen Gemeinschaften zugute kommen, zu deren Erhalt und Entwicklung die Evangelische Kirche beitragen will. Die Card kann desgleichen per Mail bestellt werden. Hierzu stehen den Interessenten aus dem Inland die E-Mail-Adresse nwk@kirchenburgen.org und den Besuchern aus dem Ausland die E-Mail-Adresse ekr@siebenbuerger.de zur Verfügung. Die Karte kommt dann auf dem Postweg und wird bei Empfang bezahlt. Die Münchner und nicht nur können die Karte auch beim Sitz des Verbands der Siebenbürger Sachsen in der Karlstraße 100, 80335 München kaufen.

Dieser Artikel wurde aus der Siebenbürgischen Zeitung übernommen 

Siebenbürgen- Krivoi Rog- Sibirien- Gefängnis bei Ploieşti und Leschkirch!

Gerda Emilie Edling, verheiratete Schuster, Jahrgang 1929, erzählt über die Deportation. Sie kommt aus Leschkirch und lebt zurzeit in Nürnberg. Die zierliche, etwas untersetzte Frau lernte ich erst in diesem Jahr kennen. Schüchtern, aber hellwach erzählt sie mir von der Verschleppung nach Russland. Im Herbst 1944 waren die Russen schon im Dorf, es herrschte überall große Angst vor ihnen.

Gerda Schuster am 5. März im Haus der Heimat in Nürnberg. Foto Horst Göbbel.


Vollständigen Artikel hier weiterlesen:
http://www.siebenbuerger.de/zeitung/artikel/verschiedenes/15432-siebenbuergen_-krivoi-rog_-sibirien_.html

Frohe Ostern!

Gedanken zum Osterfest

„Es hat in der letzten Nacht heftig geregnet, und nun beginnt der Himmel sich aufzuklaren. Ein neuer frischer Tag ist erwacht. Lassen Sie uns diesem neuen Tag begegnen, als gäbe es nur diesen Tag. Wir wollen gemeinsam zu unserer Reise aufbrechen und alle gestrigen Erinnerungen hinter uns lassen – fangen wir an, uns erstmalig zu verstehen! “  Jiddu Krishnamurti

„Nicht das Denken erlöst die Welt, sondern die Liebe“   Manfred Kyber

Frohe Ostern!

Prioritäten der Landeskirche 2015

Das Jahr steht im Zeichen des Gedenkens und der Bildung

Von: Vlad Popa

Donnerstag, 26. Februar 2015

Hermannstadt – Zu einer Pressekonferenz lud das Landeskonsistorium der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien (EKR) am Dienstag in den Festsaal des Bischofspalais am Großen Ring/Piaţa Mare ein. Reinhart Guib, der Bischof der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien und der Hauptanwalt Friedrich Gunesch informierten die Hermannstädter Presse über die zwei Schwerpunkte der Landeskirche im Jahr 2015.

Altes und neues Leschkirch

Foto: Adrian Suhanea, Nocrich Scout Centre – H. C. Habermann

Winteridylle in Leschkirch

Das ehemalige ev. Pfarrhaus, aktuell Zentrum der rumänischen Pfadfinder

Blick auf die Niedergasse mit den verschneiten Südkarpaten im Hintergrund

Ev. Kirche.

Fotos: Scout Centre Nocrich / Leschkirch

 

Frohe Weihnachten! Un Craciun fericit!

“Die wichtigste Lehre, die der Mensch aus seinem Leben lernen kann, ist nicht, dass es überhaupt Schmerz in dieser Welt gibt, sondern dass es in seiner Hand liegt, ihn zum Guten zu wenden, dass es für ihn möglich ist, ihn in Freude zu verwandeln.”      Rabindranath Tagore

Ein Herzensdank an alle, die dieses Jahr mit ihrem Wirken “Unsere Welt” glücklicher, schöner, friedlicher, reicher und toleranter gemacht haben.

Mit großer Freude blicken wir auf die neuen Wege, die sich in Leschkirch öffnen.

Für diese “Öffnung” danken wir anerkennend dem Hermannstädter Evangelischen Landeskonsistorium, durch dessen Bemühungen die ev. Kirche in Leschkirch ein neues leuchtendes Gewand erhält. Der gleiche Dank geht auch an Herrn Hans Tekeser, der mit viel Engagement diese Renovierungsarbeiten begleitet.

Geöffnet wird der Weg für ein soziales Projekt, das wir den rumänischen Pfadfindern zu verdanken haben, die in Leschkirch ein treues Zuhause gefunden haben. Es ist eine Öffnung für Toleranz und kulturellen Reichtum. Der Idealismus und Humanismus dieser jungen Menschen ist der beste Garant für ein reicheres Gemeinschaftsleben in Leschkirch. Alte kulturelle Traditionen werden von ihnen mit Begeisterung aufgenommen und es besteht ein kontinuirliches Bemühen unser kirchliches Erbe wieder lebendig zu machen und zu pflegen.

Damit geht ein Appell an uns alte und junge Leschkircher, die Arbeit dieser jungen engagierten Menschen zu würdigen, sie im Geiste der Humanität, ideel und finanziell zu unterstützen und mit ihnen Freundschaft zu pflegen!

https://www.youtube.com/watch?v=BEOvsmuDwSo

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