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Evangelische Kirche in Leschkirch/Nocrich nach Sanierungsarbeiten eingeweiht

Ein „bewegendes Gefühl“

Die evangelische Kirche in Leschkirch wurde vergangenen Samstag nach beendeten Sanierungsarbeiten im Beisein von über 30 Gästen aus Deutschland, meist ehemalige Leschkircher, und anderen Gästen, eingeweiht. Der Vorsitzende der HOG Leschkirch, Walter-Andreas Theiss, übergab den Schlüssel symbolisch an den Dechanten des Hermannstädter Kirchenbezirks, Dietrich Galter, der seinerseits den Schlüssel dem nun für Leschkirch zuständigen Pfarrer Reinhold Boltres reichte. Im Gottesdienst zu predigen eingeladen war der aus Leschkirch stammende Pfarrer Hans Bruno Fröhlich, heute Dechant des Schäßburger Kirchenbezirks.

Für die Leschkircher war es auf jeden Fall ein „bewegendes Gefühl“,  wie sich Theiss ausdrückte und wie auch Hans Bruno Fröhlich andeutete: „Wir erleben heute einen Tag, den es meines Wissens in der Geschichte des Ortes so noch nicht gegeben hat. Eine Gemeinde, welche gar nicht mehr vor Ort lebt, weiht ihre neu renovierte Kirche ein.” Wenn man den gesamtsiebenbürgischen Kontext aber mitbedenke, sei man im Trend.

Leschkirch soll übrigens eine der Gemeinden gewesen sein, die nach der Wende am schnellsten erloschen ist. 1992 fand hier der letzte regelmäßige Gottesdienst und 2006 fand ein Wallfahrtsgottesdienst statt. Die einzige Seele, die bis 2006 noch in Leschkirch lebte, wurde regelmäßig zum Gottesdienst nach Alzen  mitgenommen.

Vollständigen Artikel hier weiterlesen: http://www.hermannstaedter.ro/?p=6777#more-6777

TVR 1 Sendung „Akzente“, Beitrag über die Einweihung der Evangelischen Kirche in Leschkirch:
http://www.tvrplus.ro//editie-akzente-393179

Einladung zum Einweihungsgottesdienst

In den letzten zwei Jahren (2014-15) wurde die evangelische Kirche in Leschkirch renoviert.

Zu diesem Anlaß laden wir Sie zum Einweihungsgottesdienst der Kirche, der am 24. Oktober um 11.00 Uhr stattfindet, herzlichst ein.

Der Gottesdienst mit Gästen aus Deutschland, Hermannstadt und Leschkirch wird musikalisch von der Neppendorfer Blaskapelle begleitet.

Anschließend an den Gottesdienst findet an dem Denkmal im Kirchenpark eine kleine Gedenkfeier  statt.

Mit besonderer Freude wird das Treffen mit den Bewohner aus Leschkirch, den Schulkindern und den ansässigen Pfadfindern von den ehemaligen Dorfbewohnern erwartet.

Fotos: Walter Theiss

Rundschreiben

anlässlich des Einweihungsgottesdienstes für unsere frisch renovierteKirche in Leschkirch

Wir trauern um Willi Konnerth

 

Terzinen über Vergänglichkeit

Noch spür’ ich ihren Atem auf den Wangen:
Wie kann das sein, daß diese nahen Tage
Fort sind, für immer fort, und ganz vergangen?
Dies ist ein Ding, das keiner voll aussinnt,
Und viel zu grauenvoll, als daß man klage:
Daß alles gleitet und vorüberrinnt.
Und daß mein eignes Ich, durch nichts gehemmt,
Herüberglitt aus einem kleinen Kind
Mir wie ein Hund unheimlich stumm und fremd.
Dann: daß ich auch vor hundert Jahren war
Und meine Ahnen, die im Totenhemd,
Mit mir verwandt sind wie mein eignes Haar,
So eins mit mir als wie mein eignes Haar.

H. v. Hofmannsthal

Liebe Leschkircher,

ich wende mich heute (20. Juli 2015) in einer sehr bedrückenden Angelegenheit an Euch. Heute Früh ist unser stellvertretender Vorsitzender, Wilhelm Konnerth, verstorben. Es ist nur schwer zu fassen und in Worten auszudrücken. Es reißt eine kaum zu schließende Lücke in unsere Vorstandschaft. Willy war mitunter der Mitstreiter an vorderster Front. Ihm haben wir es zu verdanken, dass vor allem der Friedhof in Leschkirch wie ein Bilderbuch dasteht. Auch hat er uns in vielen Tagungen des HOG-Verbands vertreten. Mir fehlen die Worte, um die Verdienste unseres Freundes für unsere HOG auszudrücken.

Uns bleibt nur, in tiefer Dankbarkeit auf sein Wirken zurückzublicken. Er wird uns allen, vor allem auch mir persönlich, sehr fehlen.

Walter Theiss

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